Wenn Sie diese E-Mail nicht ordentlich lesen können, folgen Sie diesem Link
N°06/22

!

Sie sehen nun die aktuelle Monatsausgabe unseres Newsletters „Handelsagenten Online“. Dieser ergänzt unser in diesem Jahr 2-mal erscheinendes CONTACT: Magazin. Diesmal dürfen wir Sie über folgende Themen informieren:

Wo bleiben die Entlastungsschritte für unsere Branche?

Das heurige Jahr hat mit einem starken Wachstum begonnen, jetzt dämpfen jedoch viele verschiedene Faktoren die österreichische Volkswirtschaft und auch uns Handelsagenten. Die geopolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen wie der Ukraine-Krieg, die Energiekrise und die Lieferengpässe stellen allesamt erhebliche Abwärtsrisiken dar. Die durch die Nahrungsmittel- und Energiepreise getriebene Inflation ist laut Experten kein kurzfristiges Phänomen, sondern diese hohen Preise werden uns noch lange begleiten. Mittlerweile liegen wir bei einer Inflation von 8 Prozent. Wer hätte sich das vor einem Jahr gedacht?

Die Bundesregierung hat kürzlich auf die steigenden Preise reagiert und ein Anti-Teuerungspaket verabschiedet. In diesem Paket sind sowohl Sofortmaßnahmen als auch Strukturreformen angekündigt.

Mit welchen Unterstützungen können wir Handelsagenten rechnen? Jeder von uns fährt im Jahresschnitt rund 43.000 Kilometer. Bei einem Spritverbrauch von 7 Liter pro 100 Kilometer und Kosten von 2,1 Euro pro Liter, pumpen wir rund 6.500 Euro Treibstoff in unsere Tanks. Kein Pappenstiel! Und viele von uns fahren deutlich mehr.
Eine Treibstoffkosten-Rückvergütung wurde angekündigt. Nachfragen ergaben, dass die Umsetzungsschritte noch immer auf sich warten lassen. Zusätzlich soll es einen Direktzuschuss für energieintensive Unternehmen geben. Wer gehört neben der Industrie zu diesen energieintensiven Unternehmen, wenn nicht wir als Vielfahrer? Die Verantwortlichen haben uns bereits am Radar und wir werden alles daransetzen, dass wir Unterstützungen bekommen. Die Verschiebung der CO2-Bepreisung ist eine Augenauswischerei. Ursprünglich für 1. Juli geplant, wird diese dennoch im Herbst kommen. Ein Aussetzen wäre unter diesen Rahmenbedingungen mehr als angebracht. Von der (Teil-)Abschaffung der kalten Progression werden wir jedenfalls profitieren. Was passiert aber mit dem restlichen Drittel der Mehreinnahmen des Staates, das nicht direkt zurückgegeben wird? Wir haben dazu bereits dem Finanzministerium unsere Vorschläge unterbreitet.

Die Effekte der angekündigten Maßnahmen müssen jetzt sehr rasch bei uns ankommen, da die Luft dünner und dünner wird.

Ihr  Komm.-Rat Robert M. Hieger, Bundesobmann

eu

Neue Vertikal-GVO | Erfolgreicher Einsatz des Bundesgremiums

Die EU-Kommission hat die überarbeitete Vertikale Gruppenfreistellungsverordnung (Vertikal-GVO) und die Vertikal-Leitlinien veröffentlicht. In den neuen Leitlinien der Vertikal-GVO ist weiterhin das sogenannte Handelsagentenprivileg verankert (Abschnitt 3.2.), welches typische Handelsagentenverträge vom EU-weit geltenden Kartellverbot ausnimmt. Das Bundesgremium hat sich gemeinsam mit der IUCAB erfolgreich eingesetzt und hat erreicht, dass diese europäische Verordnung für weitere 12 Jahre aufrecht bleibt. Andernfalls hätte sich dies negativ auf den Vertriebskanal via Handelsagenten ausgewirkt.

Mehr dazu

paragraph

Urteil des Monats | Zum Umfang des Buchauszugs bei Folgeprovisionen

In einer arbeitsrechtlichen Entscheidung hat sich der Oberste Gerichtshof mit dem Umfang des Buchauszugs beschäftigt. Der Buchauszug hat auch Auskunft über Stornogrund, Erhaltungsmaßnahmen, Gründe für die Beendigung und Konvertierungen zu geben. Dies ist auch für Handelsagenten von Bedeutung, wenn diese Provisionen für Dauerverträge erhalten (OGH 25.6.2021).

Mehr dazu

haus

340.425 EPUs in Österreich | Davon 5.547 Handelsagenten

Mehr als die Hälfte aller Mitgliedsbetriebe der Wirtschaftskammer sind Ein-Personen-Unternehmen (EPU). Knapp über 340.000 EPU waren 2021 in Österreich Chef und Mitarbeiter in einer Person. Damit macht dieser Sektor 60 Prozent aller heimischen Unternehmen aus und ist ein unverzichtbarer Bestandteil von Österreichs Wirtschaft. Der EPU-Anteil bei den Handelsagenten liegt übrigens bei 63,8 Prozent.

Mehr dazu

Verkehrssünden im Ausland | Beachtliche Strafen

Handelsagenten betreuen eine große Anzahl an Kunden in den umliegenden Nachbarländern. Doch wer dort mit dem Fahrzeug zu schnell unterwegs ist, während der Fahrt telefoniert, eine rote Ampel überfährt oder falsch parkt, kann böse überrascht werden. Es drohen teils hohe Geldstrafen, Kfz-Enteignung oder sogar Freiheitsentzug.

Mehr dazu

info

Klimaneutraler Wasserstoff | Strategie für Österreich

Die Europäische Kommission und auch die meisten EU-Länder verfügen bereits seit langem über Wasserstoffstrategien. Endlich ist Österreich nachgezogen. Das ist ein wichtiger, erster Schritt, denn Wasserstoff ist ein zentraler Baustein für die Dekarbonisierung. Jetzt braucht es den lange geforderten Energie-Masterplan, wie Österreich zu ausreichend grünem Wasserstoff kommt.

Mehr dazu

gluehbirne

KMU.DIGITAL | Geht in die Verlängerung

Das erfolgreiche Digitalisierungsprogramm für österreichische KMUs geht in die nächste Förderrunde. Bis 2023 stehen 10 Millionen Euro aus EU-Mitteln zur Verfügung, um Unternehmen bei ihren Digitalisierungsprojekten zu unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt auch aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Krieg auf dem Thema Cybersecurity.

Mehr dazu

euro

Entlastungen | 5 Steuertipps

Die ökosoziale Steuerreform bringt eine Vielzahl von Erleichterungen für Unternehmen, wie beispielsweise die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Höhe von 800 Euro (ab 2023 von 1.000 Euro), die Erhöhung des Grundfreibetrags vom Gewinnfreibetrag von 13 % auf 15 % (seit 2022) oder die Tarifreform (beginnend ab Juli 2022). Einfache Steuertipps, die bares Geld bringen.

Mehr dazu

graph

Kalte Progression | Entlastung wird aufgefressen

Mehr denn je braucht es jetzt die Abschaffung der Kalten Progression, weil die schleichende Steuererhöhung übermäßig viel wegfrisst. Zusätzlich braucht es für die Wirtschaft und für Handelsagenten angesichts der hohen Energie- und Rohstoffkosten ebenso Entlastungshebel, etwa eine Energiekosten-Unterstützung für energieintensive Betriebe (Treibstoffkosten!).

Mehr dazu

buch

Praxisbuch Networking | So geht erfolgreiches Netzwerken

Networking ist der Schlüssel zum beruflichen Erfolg. Dabei geht es nicht mehr nur darum, elegant die Karriereleiter emporzusteigen. Ein Netzwerk tragfähiger Beziehungen gibt vor allem Sicherheit, die der Staat nicht mehr bietet. Zugleich ist es durch die Vielzahl an Networking-Plattformen einfacher geworden, neue Menschen kennenzulernen und mit ihnen in Kontakt zu bleiben.

Mehr dazu

web

Share-Buttons | Newsletter teilen

Wir haben Social Media-Buttons im Newsletter eingebunden. Mit nur einem Klick auf das entsprechende Icon können Sie selbst den Newsletter in Ihren Social Media-Accounts teilen: LinkedIn, Facebook, XING, Twitter und WhatsApp. Teilen Sie unsere Branchenanliegen in Ihren Netzwerken und erhöhen wir gemeinsam die Online-Reichweite.

Die Möglichkeit zu teilen finden Sie gleich nach diesem Beitrag.

© 2022 Bundesgremium der Handelsagenten in der WKO