Wenn Sie diese E-Mail nicht ordentlich lesen können, folgen Sie diesem Link
N°07/22

!

Sie sehen nun die aktuelle Monatsausgabe unseres Newsletters „Handelsagenten Online“. Dieser ergänzt unser in diesem Jahr 2-mal erscheinendes CONTACT: Magazin. Diesmal dürfen wir Sie über folgende Themen informieren:

Energiesorgen, konjunkturelle Abkühlung, summa summarum düstere Aussichten.

Das erste Halbjahr 2022 entwickelte sich wirtschaftlich besser als erwartet und zeigte sich nahezu unbeeindruckt von den geopolitischen Ereignissen und der hohen Inflation. Derzeit sind viele Menschen noch in Konsumlaune und bereit, Ersparnisse aus der Covid-Zeit auszugeben. Für das zweite Halbjahr 2022 überwiegen jedoch die Risiken. Die Verteuerung der Energie sowie die Sorge, dass es zu einem Gaslieferstopp aus Russland kommen könnte, dämpfen die Zukunftsaussichten. Die Inflation scheint gekommen zu sein, um für die nächsten Jahre zu bleiben. Im Euro-Raum wird in diesem Jahr durchschnittlich mit knapp 8 Prozent Inflation gerechnet, ein historischer Höchstwert. Das Wirtschaftswachstum in Europa leidet unter den Folgen des Ukraine-Kriegs. Die EU-Kommission rechnet für das laufenden Jahr nur noch mit einem Plus des Bruttoinlandsprodukts von 2,6 Prozent.

Dieses Umfeld kostet auch uns Handelsagenten viel Kraft und Geld, schränkt Geschäftsmöglichkeiten ein und zerrt an unseren Nerven. Wir benötigen Entlastungen und Unterstützungen von Seiten der Politik, um diese schwierige Zeit zu übertauchen. Unser Auftrag ist es, die Bedürfnisse unserer Auftraggeber, aber auch unserer Kunden zu befriedigen, ohne selbst auf der Strecke zu bleiben. Noch ist es nicht zu spät. Die Regierungsverantwortlichen halten uns noch hin.

Damit wir Sie über aktuelle Themen schnellstmöglich informieren können, haben wir einen LinkedIn-Auftritt erstellt. Folgen Sie uns und werden Sie Teil der Handelsagenten-Community. Ich lade Sie auch ein unsere News mit Ihren Kontakten zu teilen.

Abschließend wünsche ich Ihnen einige erholsame Sommertage. Laden Sie Ihre persönlichen Akkus für den bevorstehenden Herbst auf!

Ihr  Komm.-Rat Robert M. Hieger, Bundesobmann

info

Neuer LinkedIn Auftritt | Folgen Sie uns

Endlich ist es so weit und wir haben auch auf LinkedIn unser eigenes Profil mit allen notwendigen Details. Ab sofort stehen wir auf dieser Plattform zum Austausch zur Verfügung. Folgen Sie uns, damit Sie am aktuellen Stand bleiben und keine wichtigen Informationen versäumen. Wir werden Sie über diesen Kanal laufend mit Neuigkeiten und wichtigen Branchen-News versorgen.

Mehr dazu

web

commercialagents.at | Ihr eigener Webauftritt

Auf der Plattform zur Vertretungsvermittlung www.commercialagents.at können Handelsagenten einen eigenen suchmaschinenoptimierten Onlineauftritt erstellen. Dadurch werden Sie im Web wesentlich früher sichtbar und erzielen teils bessere Rankings als Ihre Auftraggeber. Zusätzlich können Beiträge ähnlich wie bei Social Media gepostet werden. Rund 1.500 Handelsagenten nutzen die Plattform, um ihr Produktportfolio zu erweitern. Wenn Sie die Push-Mail-Funktion aktivieren, erhalten Sie übrigens Vertretungsangebote direkt auf Ihr Smartphone.

Mehr dazu

Anleitung

paragraph

Urteil des Monats | Provisionsanspruch für Folgegeschäfte

Steht für Folgegeschäfte zwingend ein Provisionsanspruch zu, auch wenn der Handelsagent an diesen nicht unmittelbar mitgewirkt hat? Im Zusammenhang mit Provisionsregelungen wird immer wieder diskutiert, ob diese überhaupt wirksam vereinbart werden können. Vor dem EuGH ist dazu ein Verfahren anhängig und die Generalanwältin hat ihre Stellungnahme übermittelt.

Mehr dazu

euro

Energiekosten | Zuschuss für energieintensive Unternehmen

Bestimmten Unternehmen soll gegen die hohen Energiepreise geholfen werden. Mehraufwendungen bei Treibstoffen, Strom und Gas sollen rückwirkend ab 1. Februar 2022 bis Ende kommenden Jahres abgefedert werden. Diese Förderung bekommen Betriebe, bei denen die Energiekosten 3 Prozent des Produktionswertes oder Umsatzes überschreiten. Die Details der Förderrichtlinie sind noch nicht bekannt.

Mehr dazu

gluehbirne

Energiepreise | Aktuelle Entwicklungen

Österreich und die EU befinden sich gerade in ihrer bisher schwersten Energiekrise. Zunehmende Einschränkungen bei Gaslieferungen durch Russland drohen die Situation weiter zu verschlimmern. Derzeit werden Erdöllieferungen aus Kasachstan blockiert. Dreht Russland den Gashahn planmäßig ab? Werden Gaspreise über Jahre hinweg hochbleiben? Österreich verfügt über hohe Speicherkapazitäten, diese gilt es zu nutzen.

Mehr dazu

haus

Rechtsschutz | Unlimitierter Streitwert bei Ausgleichsansprüchen versicherbar

Meistens treten Streitigkeiten für Handelsagenten nach Beendigung der Geschäftsbeziehung mit ihrem Auftraggeber auf. Der maßgeschneiderte Rechtsschutz für die Branche hilft Ihnen dabei Ihren Geschäften sorgenfrei nachzugehen. Der Leistungsumfang der Branchenlösung wurde verbessert. Altverträge können konvertiert werden. Die Prämien können Sie übrigens als Betriebsausgabe geltend machen.

Mehr dazu

Eckdaten ab 2022

graph

Preisanstieg bei Tankstellen | Ursache in höheren Rohölpreisen

Eine Untersuchung der Bundeswettbewerbsbehörde zeigt, dass der überwiegende Teil des Preisanstiegs an den Tankstellen auf gestiegene internationale Preisnotierungen zurückzuführen ist. Gleichzeitig finden sich allerdings seit Beginn des Krieges in der Ukraine auch deutlich höhere Bruttomargen bei den Raffinerien der Mineralölkonzerne, sowie im März höhere Bruttomargen bei Tankstellen.

Mehr dazu

Digitaler Führerschein | Ab Herbst verfügbar

Der digitale Führerschein am Smartphone soll eine der ersten Anwendungen der neuen ID Austria werden, der die Handy-Signatur ablöst. Eigentlich hätte er schon vor einem Jahr eingeführt werden sollen, doch jetzt soll er erst im Herbst kommen. Im Ausland wird der digitale Führerschein jedenfalls noch nicht gelten. Es wird jedoch die Möglichkeit für einen EU-weiten Einsatz ab nächstem Jahr geschaffen.

Mehr dazu

werkzeug

Klimaneutraler Wasserstoff | Mobilitätswende

Um die heimischen Klimaziele zu erreichen, braucht Österreich Wasserstoff für die Mobilitätswende. Derzeit ist die E-Mobilität noch nicht in der Lage, die Anforderungen an Reichweite und Transportgewicht im Verkehrs- und Logistikbereich zu lösen. Wasserstoff oder auch andere synthetische Kraftstoffe können diese Lücke schließen und ein zentraler Baustein für die Dekarbonisierung sein.

Mehr dazu

eu

Kroatien | Euro-Einführung mit 2023

Die EU-Finanzminister haben die Aufnahme Kroatiens in die Eurozone mit 1. Jänner 2023 beschlossen. Der Wechselkurs wurde auf 7,5345 Kuna je Euro festgelegt. Kroatien mit seinen rund vier Millionen Einwohnern ist seit 2013 Mitglied der EU und seit 1991 unabhängig. Der Nachbar Slowenien hat den Euro bereits 2007 eingeführt. 20 von 27 EU-Ländern bezahlen künftig mit dem Euro.

Mehr dazu

© 2022 Bundesgremium der Handelsagenten in der WKO